Die feine Nase unserer Stubentiger

Dass der Geruchssinn von Katzen weitaus besser ist, als der von uns Menschen, hast Du Dir sicher schon gedacht. So können sogar Gerüche, die wir gar nicht wahrnehmen auf Deine Katze sehr verunsichernd wirken. Zur Orientierung nutzt sie zwar vor allem optische Reize, doch spielt der Geruchssinn eine sehr wichtige Rolle, wenn es um Kommunikation, Sexualverhalten und die Akzeptanz von Futter geht.

Die Weihnachtszeit steht bald vor der Tür und viele Menschen setzen gerade in dieser Zeit auf Duftkerzen und Potpourri, um die Zeit noch gemütlicher zu gestalten.
Mal davon abgesehen, dass gerade die klassischen Duftkerzen etc. auch für uns alles andere als gesund sind, setze solche Dinge bitte sehr sparsam oder besser, gar nicht ein! Von diesen Raumsprays etc. fange ich erst gar nicht an. Reinstes Gift, auch für Dich! Auch können manche Düfte von Deiner Katze einfach als sehr unangenehm empfunden werden.

Bei der Verwendung von Duftölen sollte auf Reinheit, Qualität und einen geringen Anteil von Terpenen (z.B. enthalten in Nadelbäumen und Zitrusfrüchten) geachtet werden. Terpene können von Katzen nicht richtig verstoffwechselt werden und können so in höheren Dosen zur Vergiftung führen!
Zudem sollten sie besser sanft vernebelt, statt in einer typischen Duftlampe verdampft werden.

Wenn Du also nicht auf Düfte verzichten möchtest, sei sparsam, informiere Dich gut und denke bitte immer auch an Deine Haustiere!