Warum Du immer der Ursprung der Veränderung bist…

Vielleicht hört es sich für Dich ein wenig ungewohnt an, doch eine Veränderung im Verhalten Deiner Katze beginnt IMMER bei Dir selbst.

Um nachhaltig ein bestimmtes Verhalten formen oder die Katze in bestimmten Themen unterstützen zu können, ist es super wichtig, dass wir zuerst einen Blick in UNSER Inneres werfen. Wir sind schnell in dem Modus alles interpretieren und werten zu wollen: „Lilly protestiert, weil…!… Das ist völlig normal. Doch erst wenn wir hier ganz bewusst den Blickwinkel ändern und sozusagen erstmal nur aus der Vogelperspektive beobachten, haben wir die Chance zu verstehen, was die eigentliche Ursache des gezeigten Verhaltens sein könnte.

Verhalten, welches direkt vor oder nach dem unerwünschten Verhalten gezeigt wird, Körpersprache und der Fokus auf mögliche Mitursachen im Hintergrund, können uns hier ganz wichtige Informationen geben. So wird aus „Lilly protestiert, weil…!“ vielleicht bald „Lilly zeigt eine Unsauberkeit, weil…!“

Sei bereit Dein Herz und Deinen Verstand zu öffnen. Hinterfrage alte Glaubenssätze in Bezug auf Dich und Deine Katze. Erlaube Dir Fehler zu machen. Vergebe. Sei neugierig. Sei gut zu Dir. ♥

Ich bin Dein Berater in herausfordernden Zeiten, Dein Ursachenforscher, Dein Coach für mehr Katzenverständnis, Dein Seelentröster, Deine Mutmacherin. Ich kann Dir keine Liste zum Abarbeiten an die Hand geben und danach ist alles tutti. Doch ich kann Dich an die Hand nehmen, Dir Inspirationen für Veränderung geben. Ins Handeln musst Du selber kommen. Verantwortung übernehmen. Geduldig sein. Vertrauen. Auch, wenn es manchmal schwierig scheint. Dieser Prozess kann eine unerwartete Reise und Weiterentwicklung bei Dir selbst bewirken. Nur Du alleine kannst es möglich machen, mit Deiner Katze (wieder) zusammenzuwachsen… und dabei auch zusammen zu wachsen.

Und ich begleite Dich mit ganzem Herzen bei diesem Abenteuer!

Alles Liebe für Dich, Deine Tina

Yeah, es ist soweit! Liebe Katzenfreunde, es gibt was zu feiern!

Ich freue mich unendlich darüber, Dir heute endlich von meinem neuen Projekt erzählen zu dürfen!
Und zwar: Tina goes Podcast! 

Ab jetzt bin ich Teil der großartigen, fantastischen, neuen Podcastcrew der „Pet-Talks“ von DeineTierwelt! Ab diesen Freitag könnt ihr Euch künftig, wöchentlich im Wechsel, auf interessante Beiträge zu Hund, Katze & Pferd freuen. Ich darf dabei mit meiner lieben Kollegin Annika vom Katzenblog Katze Kitten Kater den Katzenpart kreieren und spreche mit ihr gemeinsam über Themen wie „Was Deine Katze glücklich macht!“, „Katzen kann man nicht erziehen! – Oder doch?“ oder die Geschichte „von der Angstkatze zum Schmusekätzchen“.

Ist das nicht mega? 

Ich freue mich ganz doll darüber, wenn Du mich hier unterstützen magst und direkt mal unseren Kanal abonnierst! Hier findest Du schon den Trailer dazu:


Und hier kannst Du Dir die neu erschienene Folge von „Pet-Talks: Klartext“ anhören, in der alle Tierexpertinnen einmal vorgestellt werden:

Also, direkt „Pet-Talks: Katze“ abonnieren und unsere erste Folge am Freitag nicht verpassen! Ich freue mich riesig, wenn Du dabei bist! 

Gemeinsame Rituale

Sei es die tägliche Clickersession am Abend, die Bürstenmassage nach dem Frühstück, das wilde Spiel mit der Lieblingsfederangel oder die Schmusestunde auf dem Sofa nach Feierabend… Ich bin mir sicher, Du und Deine Katze habt auch eine gemeinsame Aktivität, die ihr regelmäßig gerne zusammen erlebt. ☺️
Und wenn nicht, dann überlege doch mal, was Deine Katze besonders gerne macht und was auch Dir Spaß bringen würde.. Denn das Tolle ist: Wenn wir im Alltag gewisse Aktivitäten als gemeinsame Rituale etablieren, wird dies super schöne Auswirkungen auf uns und unsere Katze haben!

Gemeinsame Rituale
🔸 stärken die Beziehung zu Deiner Katze:
Eine gewisse Zeit am Tag widmest Du Deine Aufmerksamkeit vielleicht mal nur ihr. Diese Qualitätszeit weiß auch Deine Katze zu schätzen und ihr werdet sie nicht mehr missen wollen!

🔸 stärken das Selbstbewusstsein Deiner Katze:
Katzen haben gerne die Kontrolle und fühlen sich wohler, wenn sie einschätzen können, was als nächstes in ihrem Tagesablauf passieren wird. Wiederkehrende Rituale geben ihr die Sicherheit, sich auf bestimmte Dinge verlassen zu können und vermitteln ihr beim Eintreten dann eine Art Erfolgserlebnis.

🔸 stärken die Kommunikation zu Deiner Katze:
Du kannst Dir überlegen, ob Du für eurer neues Ritual ein bestimmtes Signal einführst, welches Deiner Katze die Information gibt: Jetzt ist z.B. Clickern an der Reihe. Das kann ein einfaches Wort sein, welches Du immer vorher deutlich zu ihr sprichst oder auch das Hervorholen eines Sitzplatztargets. Bei vielen funktioniert die klassische Konditionierung aber auch so gut, dass das in die Hand nehmen des Clickers schon als Signal ausreicht…

Hat Deine Katze besondere Freude an eurer Aktivität gefunden, wird sie auch mal von sich aus mal dazu auffordern. Dann liegt es an Dir: Möchtest Du, dass es nur stattfindet, wenn DU dazu aufforderst oder gehst Du darauf ein? Mir persönlich macht das gar nichts und ich freue mich eher, wenn meine Katze mir so mitteilen kann, was sie gerade möchte.  Manchmal passt es aber auch zeitlich wirklich nicht oder es sind einfach schon wirklich zu viele Naschis in die Katze gewandert…🙈 Auch muss natürlich mit Frust gerechnet werden, wenn das Ritual aus bestimmten Gründen mal gänzlich ausfallen muss. Auf jeden Fall werden wir bald immer daran erinnert werden 😉.

Allgemein betrachtet, ist es eine super schöne Möglichkeit, die Kommunikation untereinander zu vertiefen und ein feineres Gefühl für die aktuellen Bedürfnisse Deiner Katze zu bekommen. Habt ihr auch bestimmte Lieblingsrituale, die Euch durch den Alltag begleiten? Schicke mir gerne ein Foto dazu!

Katzen und das Coronavirus???

Seit gestern machen wieder Meldungen die Runde, dass eine Katze in Belgien an dem Coronavirus erkrankt sei…

Das ist natürlich fatal, da nun sicherlich viele Menschen Angst davor haben, weiter mit Ihrer Katze zusammenzuleben und sie eventuell deswegen sogar abgeben!
Natürlich ist die weitere Entwicklung des Virus, auch in Bezug auf unsere Haustiere wissenschaftlich weiter zu beobachten. Doch gibt es, bis zu diesem Zeitpunkt, noch keinen offiziell bestätigten Nachweis von Antikörpern im Blut einer Katze!!!
Eine verständliche Zusammenfassung des aktuellen Kenntnis- und Entwicklungsstandes, gibt uns Tierarzt Ralph Rückert in seinem aktuellem Blogartikel. Dieser erklärt uns, dass es momentan absolut keinen Grund für eine vermehrte Sorge gibt!

Wenn Du mögliche Symptome, wie Fieber oder Husten hast oder sogar positiv auf das Coronavirus getestet wurdest, ist es natürlich ratsam, sich etwas von Deiner Katze zurückzuziehen und wenn möglich, sehr engen Kontakt zu vermeiden. Aber das sollte man bei einer normalen Erkältung oder Grippe auch, denn man muss ja nichts herausfordern, oder? 😉
Also bleibt vorsichtig und gesund ♥!

Mieze Krank? Und nun?

Innerhalb von wenigen Tagen hat sich die Welt für viele in eine Art „falscher Film“ verwandelt. Geschlossene Geschäfte, Vermeidung sozialer Kontakte, Unsicherheit und Existenzängste bestimmen plötzlich unseren Alltag. Doch was ist eigentlich mit den Tierarztpraxen? Ist weiterhin für meine Tiere gesorgt, wenn diese nun krank werden sollten? Vor einigen Tagen wurden nun auch die Tierarztpraxen als systemrelevant eingestuft. Eine weitere Versorgung Deiner Lieben ist also erstmal gesichert!
Ich habe hier für Dich einmal die wichtigsten Infos zusammengefasst:

👉 Informiere Dich zuerst auf der Homepage oder Facebookseite Deines Haustierarztes über eventuell angepasste Öffnungszeiten, Abläufe und eingeführte Schutzmaßnahmen.

👉 Sollte das Internet Dir keine aktuellen Informationen geben können, erkundige Dich zu den bekannten Sprechzeiten telefonisch beim Praxisteam.

👉 Um den Kundenkontakt untereinander und den Kontakt des Kunden mit den Mitarbeitern möglichst gering zu halten, wirst Du sehr wahrscheinlich einen festen Termin erhalten.

👉 Sei Dir bitte bewusst, dass es gerade nicht die richtige Zeit dafür ist, sich Wurmkuren etc. auf Vorrat zuzulegen. Erstens besteht dafür gar kein Grund (so wie beim Klopapierdrama) und zweitens heißt die Ansage ja nicht umsonst „stay home“. Wichtige Medikamente für chronisch kranke Tiere, solltest Du allerdings frühzeitig ordern. Ordern nicht horten!

👉 Wahrscheinlich wirst Du gebeten, bei Deinem Besuch Draußen bzw. im Auto zu warten, bis Dein Liebling behandelt wurde. Das mag eine befremdliche Situation sein, doch habe Vertrauen. Momentan ist so wenig Kontakt unter den Menschen das einzig richtige, was wir tun können. Teile gerne Deine Ängste, Sorgen und Wünsche mit dem Praxisteam, man findet immer eine individuelle Lösung! Eine gute Kommunikation von beiden Seiten ist hier das A & O.

👉 Halte bei jedem persönlichen Kontakt, auch unaufgefordert, genügend Abstand (1,5 m Minimum), wasche Dir vorher und nachher !gründlich! die Hände, desinfiziere sie, oder trage bestenfalls gleich Handschuhe und Mundschutz, auch wenn Du Dir so wirklich komisch vor kommst. Es tut niemandem weh!

👉 Bitte habe Verständnis für die angewiesenen Maßnahmen und halte Dich daran! Tiermedizinische Fachangestellte und Tierärzte geben, wie alle im Gesundheitssystem arbeitenden, weiterhin ihr Bestes, um für Dich und Deine Liebsten da zu sein und die medizinische Versorgung zu gewährleisten. Dafür setzen Sie gerade täglich auch ihre Gesundheit aufs Spiel. Wann hast Du Deiner Tierarztpraxis das letzte Mal „Danke“ gesagt? In diesen Tagen merkt man erst wieder, was für uns sonst so selbstverständlich ist… Jetzt wäre genau der richtige Zeitpunkt! 

Pass auf Dich auf!

Die Welt steht Kopf. Die Umwelt atmet auf. Die Börse crasht. Viele sind verunsichert. Haben Angst. Wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. … was noch passiert. … und was sich vielleicht für immer ändern wird.
Ich bin ehrlich: Auch mir macht es Angst. Gerade deshalb, da sich in meinem Familienkreis gleich mehrere Menschen befinden, für die eine Infizierung mit dem Virus, mehr als riskant wäre.
Die Tierarztpraxen haben ganz normal geöffnet. Natürlich müssen und wollen wir weiter helfen. Es wurden jedoch einige Schutzmaßnahmen getroffen. Doch ganz wohl ist mir dabei nicht. So hat man doch oft sehr engen Kontakt mit den Tierhaltern… Meine Hausbesuche fallen vorerst erstmal aus. So gibt es ja auch noch das Telefon.
Mein Kopf kommt in diesen Tagen oft abends gar nicht mehr zur Ruhe. Hört und liest man doch nichts anderes mehr. Leere Regale im Supermarkt. Und woher der wirkliche Ursprung dieses Virus stammt, was alles dahinter steckt, darüber möchte ich lieber nicht zu viel nachdenken…
Gerade jetzt ist es einfach wichtig die Situation ernst zu nehmen, Sozialkontakte möglichst zu vermeiden und auf eine penibelste Händehygiene zu achten (nimm Dir da ein Beispiel an unseren Miezen 😉 ).

Ich habe mir vorgenommen jetzt wieder mit Yoga zu beginnen und mich mal in der Meditation zu versuchen. Mentale Stabilität gibt wieder Kraft und Mut. Außerdem fange ich gerade an, Draußen täglich spazieren zu gehen und regelmäßig zu joggen, solange man es noch darf. Ziehe aus dieser schweren Zeit das Positive für Dich heraus! Und wenn wir irgendwann das Alles hinter uns haben, haben wir vielleicht langsam mal verstanden, was wirklich wichtig im Leben ist.
Also pass gut auf Dich auf und bleib gesund, denn ein anderer wird Dir Deine Vorsicht danken! 🤗

Die Katze und der Tierarzt…

Die Katze und der Tierarzt. Das ist so eine Sache. Mein Herzensthema.
Viele Katzen sehen eine Tierarztpraxis leider immer noch nur im absoluten Notfall von Innen. 

Dabei ist ab einem bestimmten Alter ein regelmäßiger Check total wichtig: 
Wenn unsere Miez Ihren 8. Geburtstag feiert, kommt sie ungefähr dem Alter eines Menschen Mitte 40 gleich. So wie bei uns, können auch bei der Katze durch regelmäßige Untersuchungen bestimmte Erkrankungen oftmals frühzeitig erkannt und gegebenenfalls noch „gegengesteuert“ werden.
Diabetes, Schilddrüsenüberfunktionen, chronische Nierenerkrankungen und Blutdrucks sind zum Beispiel typische Erkrankungen, die nun wahrscheinlicher auftreten können. Eine jährliche Blutuntersuchung und eine Messung des Bluthochdrucks, können sich schon jetzt als sehr sinnvoll erweisen.
Ab ca. 11 Jahren befindet sich die Katze mit Ende 50 in den sogenannten „Reifejahren“. Jetzt ist die regelmäßige Vorstellung beim Tierarzt wichtiger, denn je! Abgesehen vom Alter spielen auch Bedingungen wie z.B. die Ernährung, körperlicher Allgemeinzustand, Veranlagung und ein entspanntes Leben eine Rolle (Stress macht krank!!!).

Natürlich gibt es auch Katzen, denen macht das alles eher wenig aus. Doch viele, viele Katzen inklusive ihrer Halter empfinden bereits auf dem Weg in die Praxis puren Stress oder sogar Panik …
Können wir etwas tun, damit sich der Anteil der Katzen in den Praxen wieder erhöht und mehr Tieren geholfen werden kann? Wie gehst auch Du wieder gerne zum Tierarzt? Es gibt mittlerweile immer mehr Tierarztpraxen, die viel Wert auf das Wohlergehen unserer Samtpfoten legen. Vom Wartebereich, bis zum Umgang in der Behandlung, wird hier bestmögliches getan, um allen Beteiligten den Stress zu nehmen. Über dieses spannende Thema, halte ich Dich regelmäßig auf dem Laufenden! Hast Du Fragen zum Tierarztbesuch oder Probleme, Deine Mieze überhaupt in die Nähe des Transportkorbes zu bekommen? Schreibe mich gerne an, ich helfe Dir, wo ich kann!

Im Podcast von Felis Felix spreche ich einer Folge mit Tatjana Mennig über genau dieses wichtige Thema. Hör doch mal rein!

Denkst Du auch oft genug an Dich selbst?

Du warst sicher schon mehr als einmal in der Situation, in der Dir aufgefallen ist, wie empfindsam Tiere auf unser Gemüt reagieren. Sei es die schlechte Laune beim Heimkommen nach einem stressigen Tag, der Winterblues an trüben, dunklen Tagen, die innere Unruhe, weil uns irgendetwas Sorgen bereitet: Gerade unsere Katzen sind auf der Liste der Empathen ganz weit oben und wissen ganz genau, wie es uns gerade geht. Manchmal vielleicht sogar mehr, als wir selber…

Seit einiger Zeit sind Themen wie Ernährung und Sport wieder sehr im Trend und das Wort Achtsamkeit kann ich manchmal schon gar nicht mehr hören und lesen… Aber ich finde, es kann doch einfach gesagt eigentlich keine besseren Trends geben, als auf sich und seine Gesundheit acht zu geben, oder? Körperlich, sowie auch psychisch. Oft wird uns das leider erst bewusst, wenn der eigene Körper „plötzlich“ die Handbremse zieht oder ein Familienmitglied schwer erkrankt. Unser Körper redet mit uns. Jeden Tag! Wir haben nur verlernt, ihm richtig zuzuhören…

Wenn Du gerade aus dem Verhalten Deiner Katze überhaupt nicht schlau wirst oder sie in letzter Zeit eine Krankheit nach der anderen förmlich anzieht, überlege einmal wie es Dir gerade eigentlich selber geht. Kann es sein, das Dein Tier vielleicht sogar Dich und Dein momentanes Wohlbefinden spiegelt? 

Die Welt kann sehr schnelllebig und oberflächlich sein. Deshalb ist es so wichtig, sich zwischendurch immer mal wieder Auszeiten zu schaffen, „Me-time“ zu zelebrieren, Freundschaften zu pflegen (außerhalb Deines Handys!), die Natur zu genießen und einfach zu tun, was einen glücklich macht. Kleine Rituale am Morgen oder Abend zum Beispiel eignen sich auch prima dazu, ganz bewusst und kraftvoll in den Tag zu starten oder erlebtes zu verarbeiten und zu reflektieren. Schnell wirst Du merken, wie Du auch die Zeit mit Deinen Lieben viel mehr genießen und bewusst wahrnehmen kannst. Das macht automatisch unglaublich dankbar. Komm´ auch Du mal aus Deinem Hamsterrad und schenke Dir diese Zeit (Zeit für sowas hat man immer irgendwann am Tag, man muss sich nur selber Wert sein, sich diese zu nehmen!)!☺️

Denn wenn es Dir gut geht, geht es auch Deiner Katze gut!

Der „stille Killer“ – Wie regelmäßige Blutdruckmessung das Leben Deiner Katze retten kann

„Blutdruckmessung bei meiner Katze? Jetzt ist die ja völlig irre! „, denkst du Dir vielleicht… Doch auch unsere Katzen können unter einem zu hohen Blutdruck leiden. Die Feline Hypertension wird auch „stiller Killer“ genannt und genau so gruselig, wie es sich anhört, ist es irgendwie auch:

Lange Zeit kann ein erhöhter Blutdruck bei der Katze nämlich unbemerkt bleiben. Deine Katze merkt ihn nicht und zeigt auch keinerlei Symptome. Doch dann, vom einen auf den anderen Tag… verhält sich Deine Katze ganz verändert, ist möglicherweise sogar plötzlich erblindet…! Leider suchen immer noch viele Tierhalter erst einen Tierarzt auf, wenn es Ihrer Fellnase nicht gut geht. Schließlich ist so ein Tierarztbesuch für alle Beteiligten oft mit viel Stress verbunden. Doch gerade bei Deiner Katze kann dies, wie eben beschrieben, fatale Folgen haben!

Ein erhöhter Blutdruck bei der Katze kann mit vielen anderen Erkrankungen der Niere, des Herzens oder auch des Gehirns, einhergehen. Deshalb ist auch hier ein regelmäßiger Gang zum Tierarzt sehr wichtig, um frühzeitig negative Veränderungen zu erkennen und einer Verschlechterung entgegenzuwirken.

Ab einem Alter von 7-8 Jahren wäre es toll, wenn Du also Deine Katze mindestens 1x, besser 2x jährlich tierärztlich untersuchen lässt. Hierzu gehört dann auch eine Blutentnahme für einen sogenannten Seniorcheck und eine Blutdruckmessung. Sollte dein Haustierarzt keine Möglichkeit haben, den Blutdruck bei Deiner Katze zu messen, erkundige dich ruhig nach einer Praxis, die das routinemäßig durchführt und vereinbare dort zeitnah einen Termin. Idealerweise arbeitet die Praxis katzenfreundlich und kann auf sehr gestresste Stubentiger mit Ruhe und Geduld bestmöglich eingehen. Die Zusammenarbeit der Praxen ist bei dem Thema nicht unwichtig und muss ja nicht gleich heißen, dass Du Deinem Haustierarzt nicht richtig vertraust.

In der neuen Folge auf „Felis Felix Podcast“ spreche ich mit meiner Kollegin Tatjana Mennig noch etwas ausführlicher über das so wichtige Thema! Hier erfährst Du, wie die Blutdruckmessung bei der Katze eigentlich funktioniert und ob es Möglichkeiten gibt, einen zu hohen Blutdruck zu regulieren.

Hör doch mal rein!

Und hier sind die tollen Videos, von denen ich im Podcast spreche… 🙂

Übrigens: Ich bin natürlich gerne für Dich da, wenn Du Hilfe und Tipps für einen entspannten Tierarztbesuch brauchst, damit ein regelmäßiger Gang zur Praxis auch möglich ist und es Euch nicht jedes Mal davor graust! 😉

Die feine Nase unserer Stubentiger

Dass der Geruchssinn von Katzen weitaus besser ist, als der von uns Menschen, hast Du Dir sicher schon gedacht. So können sogar Gerüche, die wir gar nicht wahrnehmen auf Deine Katze sehr verunsichernd wirken. Zur Orientierung nutzt sie zwar vor allem optische Reize, doch spielt der Geruchssinn eine sehr wichtige Rolle, wenn es um Kommunikation, Sexualverhalten und die Akzeptanz von Futter geht.

Die Weihnachtszeit steht bald vor der Tür und viele Menschen setzen gerade in dieser Zeit auf Duftkerzen und Potpourri, um die Zeit noch gemütlicher zu gestalten.
Mal davon abgesehen, dass gerade die klassischen Duftkerzen etc. auch für uns alles andere als gesund sind, setze solche Dinge bitte sehr sparsam oder besser, gar nicht ein! Von diesen Raumsprays etc. fange ich erst gar nicht an. Reinstes Gift, auch für Dich! Auch können manche Düfte von Deiner Katze einfach als sehr unangenehm empfunden werden.

Bei der Verwendung von Duftölen sollte auf Reinheit, Qualität und einen geringen Anteil von Terpenen (z.B. enthalten in Nadelbäumen und Zitrusfrüchten) geachtet werden. Terpene können von Katzen nicht richtig verstoffwechselt werden und können so in höheren Dosen zur Vergiftung führen!
Zudem sollten sie besser sanft vernebelt, statt in einer typischen Duftlampe verdampft werden.

Wenn Du also nicht auf Düfte verzichten möchtest, sei sparsam, informiere Dich gut und denke bitte immer auch an Deine Haustiere!